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Viele sprechen davon, nur mit den Taten happert es ! ---  Wer will denn schon (freiwillig) auf einen Teil seiner Mobilität verzichten ? ---  Brauchen Sie aber nicht ! ---  Mit dem Elektro-Roller oder eScooter gibt es jetzt eine
umweltfreundliche Alternative.

Nutzen Sie die effektivste Art der Fortbewegung, den Elektromotor! 

Die Idee eines Elektrofahrzeuges ist keine Neuerfindung, sondern eine 
wirtschaftlich sinnvolle Anwendung von bewährten, marktfähigen, innovativen
Komponenten und Neuentwicklungen. Der Elektromotor in seinen verschiedenen Variationen, hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter
sich und kann als stark ausgereift bewertet werden. Beim Elektro-Roller ist der Wirkungsgrad des Elektromotors bei 90 - 95 %. Moderne Dieselmotoren bringt es auf 30 %, Benzinmotor hingegen nur auf 25 % Wirkungsgrad.

Der Elektro-Roller hat seine Alltagstauglichkeit im Stadtverkehr bewiesen und ist den konventionellen Scootern überlegen, gerade weil er keinen Lärm und keine Abgase produziert. In Zeiten knapp werdender Rohstoffe und der sich abzeichnenden Klimakatastrophe die richtige Entscheidung !

Betrieben mit Ökostrom fahren Sie mit dem Elektro-Roller 100 %
klimaneutral.


Der starke Radnabenmotor ist in der Regel direkt im Vorder- oder Hinterrad integriert und bringt dadurch seine Leistung direkt auf die Strasse. Durch diese Konstruktion benötigen die Elektro-Roller kein Getriebe, Motorenöl, Ketten, Riemen oder ähnliches. Das Ergebnis ist ein starkes Anfahrdreh-moment und eine Steigfähigkeit von 15 - 25 %.


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Einfaches Handling und geringer Wartungsaufwand.

Da die Elektro-Roller nur über sehr wenige "bewegte Teile" verfügen (kein Getriebe, kein Schalten) ist die Reparaturanfälligkeit und der Wartungs-aufwand sehr gering. Zündungsschlüssel drehen, mit dem Drehgriff "Gas" geben und los geht es. Beim betätigen der beiden Bremsen wird automa-
tisch die Kraftübertragung unterbrochen, so dass der Roller auch wieder schnell und sicher "zum Stehen" kommt.
Zusammengefasst ist das Handling zum Fahren eines Elektro-Rollers einfacher und unkomplizierter als velofahren, und kann damit problemlos
auch von vielen älteren oder gehbehinderten Personen benutzt werden. 
 
 Uebrigens:

 Wussten Sie, dass die in der
 Schweiz verkauften und zuge-
 lassenen 50-er und 125 ccm-
 Roller mit Verbrennungsmotoren
 mehr Schadstoffe und CO2
 ausstossen als alle Personen-
 fahrzeuge der ganzen Schweiz
 zusammen !!!
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Clever sparen bei Stromkosten von ca. Fr. 1.- pro 100 km.

Ein Elektro-Roller im Leistungsbereich von 1500 - 3000 Watt benötigt für 100 km für ca. Fr. 1.- Strom. Dieser kann von jeder normalen 220 Volt Steckdose oder auch über eine Solar-Anlage bezogen werden. Ein ver-
gleichbarer Roller mit Verbrennungsmotor benötigt ca. 2,8 - 3,0 lt Treib-
stoff auf 100 km.und kostet damit ungefähr 5 mal mehr. Kennen Sie eine sparsamere und umweltschonendere Möglichkeit sich motorgetrieben fortzubewegen ?
 Die Folge: Ab 2010 dürfen prak-
 tisch keine 50 ccm 2-Takt-Fahr-
 zeuge mehr verkauft werden, da
 sie die Euro 3 Norm nicht erfül-
 len.
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Welche Einflussfaktoren sind wichtig für die Reichweite ?

"bis 80 Kilometer" ist die maximale Reichweite bei idealen Bedingungen. Die Reichweite wird von verschiedenen Faktoren wie der Topographie, dem Strassenzustand, der Aussentemperatur, dem Einsatz der Fahrzeugbe-leuchtung, dem Gewicht des Fahrers und natürlich dem Ladezustand der Batterie beeinflusst. Ständiges Fahren mit Höchstgeschwindigkeit und häufiges Abbremsen und Anfahren kann die Reichweite ebenfalls mindern. Bitte beachten Sie diese Punkte, wenn Sie Ihre Fahrt planen.

Unter Alltagsbedingungen kann man von einer Reichweite von ca. 40 - 50 Kilometer ausgehen.


Wenn man alle diese Vorteile betrachtet, muss man sich fragen, warum heute nicht mehr Elektro-Roller im Verkehr zu beobachten sind. ---  Bis vor kurzer Zeit lag ein Hauptproblem in dem sehr beschränkten Aktions-radius der batteriegetriebenen Fahrzeuge. Da auch im Automobilbereich sehr intensiv an diesem Problem gearbeitet wird, gab es in letzter Zeit doch einige Fortschritte. Heute ist man bei den Elektro-Rollern für die Reichweite bei Distanzen von ca. 50 bis 100 km mit einer Batterieladung. Damit sind Werte ereicht, dass die Fahrzeuge im Nahverkehr als alltagstauglich bezeichnet werden können.

Im Unterschied zu früheren einfachen Säure-Batterien werden heute ganze Batterie-Systeme gebaut, die über ein Batterie-Managementsystem (BMS) geladen und entladen werden. Somit wird ein schädliches Überladen wie auch Tiefentladen einzelner Akkuzellen vermieden. Auch können bei einzelnen Batterien detaillierte Daten über z.B. die letzten 32 Lade- und Entlade-Vorgänge abgefragt werden usw. Ein wesentlicher Kostenfaktor sind auch die Materialien, aus denen die Akkus hergestellt werden So kostet ein noch relativ schwerer Blei-Gel-Akku im Leistungsbereich 48V/20Ah ca. Fr. 400.- bis 600.-. Ein Lithium-Polymer-Akku mit 48V/60Ah kann dagege auch schnell einmal über Fr. 3'000.- kosten. Für den Nutzer ist wichtig, dass mit einer teuren Batterie die Reichweite um etwa 50 bis 100 % gesteigert und anderseits die Ladezeit von ca. 6 - 8 Stunden um die Hälfte reduziert werden kann. Aehlich wie im Computer-Bereich, wo ca. alle 2 Jahre eine Verdoppelung der Leistung bei gleichen Kosten zu beobachten ist, dürfte die Entwicklung auch bei den Batterien voranschreiten.

Die folgende Tabelle soll Ihnen gewisse Richtwerte geben:

Batterietyp / Leistungsmerkmal
_______________________________
    Blei-Gel 
______________
    Blei-Vlies
_______________
Lithium-Polymer
______________
Lithium-Eisen-Ph
______________ 
Kurz-Bezeichnung      Blei      AMG      LiPo      LiFePo4
Max. Anzahl Ladezyklen    300 - 500     400 - 500   1500 - 2000   1500 - 2000
Max. Lebensdauer     2 - 3 Jahre     2 - 3 Jahre    über 5 Jahre    über 5 Jahre
Auflade-Dauer (min. 90%)     6 - 8 Std.     6 - 8 Std.    2 - 4 Std.    2 - 4 Std.
BMS (empfohlen)      nein       nein       ja                 ja
Gewicht (im Vergleich zu Blei)      100%       100%      30 - 40%     30 - 40%
Kosten (z.B. für 48V/40 Ah)  in CHF    500 - 800     500 - 800    2000 - 3000   2000 - 3000

Wie bei den Rollern ist auch bei den Batterien aus dem Asiatischen Raum Vorsicht geboten. Bei den günstigen Lithium-Produkten kann es passieren, dass bei Ueberschreiten einer gewissen Temperaturgrenze lebensbe-drohende Explosionsgefahr entstehen kann. 

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